TECHNO-EVENT IN BOCHUM : Party-Gast stirbt nach Streit mit Türsteher

Es sollte ein ausgelassener Abend werden – nach dem monatelangen Feier-Stopp wegen der Corona-Maßnahmen. Und endete im Todes-Drama! Nach einem Streit mit dem Türsteher ist ein Besucher (41) einer Techno-Party in Bochum gestorben. Jetzt ermittelt eine Mordkommission.

Bei der „Polarize“-Technoparty in der Veranstaltungshalle „RuhrCongress“ feierten laut Veranstalter „mehr als 3000 Gäste“ bis in den Sonntagvormittag hinein. Was die wenigstens in der Nacht mitbekamen: Gegen 2.30 Uhr war ein Mann mit Mitarbeitern der Security in Streit geraten. Der Mann war zuvor rausgeflogen, wollte wieder auf die Party.

„Im Laufe der zunächst verbalen Streitigkeiten kam es zu Handgreiflichkeiten, welche in einer Fixierung der Person durch einen Mitarbeiter mündeten“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagmorgen mit.

Polizeisprecherin Gianna Isabella Struck: „Der Mann flog wegen unangemessenen Verhaltens aus den Hallen und hatte dann nochmals versucht auf die Veranstaltung zu kommen. Allerdings wurde er von dem Türsteher abgewiesen, sah das aber nicht ein und wurde verbal ausfällig. Der Türsteher fixierte ihn und dabei kollabierte der Mann.“

Der Bochumer musste wiederbelebt werden; ein Notarzt brachte ihn ins Krankenhaus. Dort wurde der Mann nach mehrstündiger Reanimation für tot erklärt.

Der zuständige Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann ordnete eine Obduktion an. Sie soll Aufschluss über die Todesursache geben und ob möglicherweise Drogen im Spiel waren.

Die Polizei nahm den Security-Mitarbeiter vorläufig in Gewahrsam.

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