MAYDAY: Sunshine Live Special

Heute 20 Uhr: Wir bringen MAYDAY Dortmund in Euer Wohnzimmer!

Feierabend-Bier mit Claptone um 20 Uhr, drei Stunden Vollgas beim Live-Stream von Edenheimer ab 21 Uhr, Classic-Vibes von DJ Quicksilver um 3 Uhr und Frühstück mit Dax J ab 6 Uhr.

Wer feiert mit uns? 🙌

www.sunshine-live.de

www.woov.com/maydayspecial

Quelle: Mayday Dortmund

MAYDAY: Keine Verschiebung möglich

Liebe Mayday-Familie

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hatten wir bereits angekündigt, dass MAYDAY am 30.04.2020 nicht stattfinden kann. Eine Verschiebung in den Herbst wurde intensiv geprüft, lässt sich final jedoch nicht realisieren. MAYDAY muss 2020 also leider ausfallen.

Seit 1991 ist MAYDAY für viele Menschen eines der Highlights im Jahr. Das LineUp für dieses Jahr war außergewöhnlich, wir konnten es kaum erwarten mit Euch zu Adam Beyer, Amelie Lens, Claptone, Dubfire, Edenheimer, Fisher und den 40 weiteren grandiosen Acts zu feiern. Nun kommt es leider anders, aber wir sind guter Dinge, so viele der geplanten Acts wie möglich im kommenden Jahr dabei zu haben. Plus einiger Specials, denn schließlich feiern wir 30 Jahre MAYDAY! Also markiert Euch den 30.04.2021 – es wird ein großes Fest!

Am Donnerstag bleibt es still in den Westfalenhallen in Dortmund, nicht aber bei Euch zu Hause: Zusammen mit sunshine live haben wir ein MAYDAY Special vorbereitet, mit Sets von den Mayday-Artists, einem Live-Stream von Edenheimer, Gewinnspielen, Interviews etc. So ganz wollen und können wir nicht ohne eine Party in die erste Mainacht starten.

Viele von Euch haben bereits ein Ticket gekauft und stellen sich nun die Frage: „Wie geht es weiter?“ Wir bitten Euch noch um ein wenig Geduld, alle Infos dazu werden wir in Kürze veröffentlichen bzw. die Ticketkäufer kontaktieren.

Trotz all der Widrigkeiten in den letzten Wochen bekommen wir viel positives Feedback und Support von Euch. Dafür Danke. Bleibt optimistisch, gemeinsam packen wir das und sehen uns alle wieder.

Stay safe, stay strong, stay rave.

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MAYDAY: Postponement not possible

Dear MAYDAY family

We had already announced that it would not be possible to stage MAYDAY on 30 April 2020 due to the impact of the coronavirus pandemic. We looked very carefully into whether it could be moved to the autumn but ultimately came to the conclusion that this was not possible either. MAYDAY must, therefore, very unfortunately be cancelled this year.

For many people MAYDAY has been one of the highlights of their year since 1991. The line-up for this year was exceptional and we could hardly wait to party with you to Adam Beyer, Amelie Lens, Claptone, Dubfire, Edenheimer, Fisher and the 40 other mind-blowing acts. Things have sadly turned out differently though, but we are optimistic that as many of the acts planned as possible will be able to join us next year. What’s more, some specials – after all, we will be honouring 30 years MAYDAY. So save the date 30 April 2021 – it’s going to be a grand celebration!

All will be quiet in Dortmund’s Westfalenhallen on Thursday – but not in your homes because we’ve teamed up with sunshine live and have prepared a MAYDAY Special with sets by the MAYDAY artists, a live stream from Edenheimer, prize games, interviews etc. We simply couldn’t imagine getting going into the first night of May without any party at all!

Many of you have already bought a ticket and are now wondering: ‘So what’s going to happen now?’ We would ask you to bear with us a little while longer; we will soon be in the position to let you have all the information you need about that and will be contacting those who have bought tickets.

In spite of all the slings and arrows in the last few weeks, we have had a lot of positive feedback and support from you. In a nutshell: thanks. Stay optimistic, we’ll get through it together and all see each other again.

Stay safe, stay strong, stay rave.

Quelle: Mayday Dortmund

Sven Marquardts „Isolation“

Sven Marquardts „Isolation“: Im neuen Filmclip erzählt er von Einsamkeit und Hoffnung.

Vollmond am Nachthimmel, leere Straßen. Bloß wenige Autos sind zu sehen, kein Mensch ist unterwegs. Nur Sven Marquardt schleicht über die Prenzlauer Allee. Hardy Paetke folgt ihm mit der Kamera, hat den Fernsehturm und eine fast verlassene Tram-Haltestelle im Blick.

Aus dem Voiceover reflektiert Sven Marquardt mit bedachten Worten. Leise Klaviertöne geben die Stimmung vor. Er erinnert sich an Rainer Werner Fassbinders Film „In einem Jahr mit 13 Monden“ – ein Werk, das ihn schon lange begleitet. „13 Monde“ hieß auch Marquardts Hommage-Ausstellung im Berghain. Das war im Dezember 2007, vor einer Ewigkeit also.

Momentan sind die Türen des Clubs geschlossen. Und Marquardt reflektiert über Vergänglichkeit, Stillstand und Corona. „Die Geschichte besagt unter anderem, dass wir Menschen in einem solchen Jahr persönliche Katastrophen erleben können.“ Ob solche Gedanken angebracht seien, wisse er nicht, sagt Marquardt, doch bei der Suche nach den eigenen Antworten können sie helfen.

Man sieht ihm bei einem Spaziergang durch die Stadt zu, sieht sein markantes, tätowiertes Gesicht und eine schwarze Jacke. „Any way out of this nightmare“ steht auf dem breiten Rücken. Ost-Berlin in der Nacht, Ost-Berlin im Zwielicht der Dämmerung.

Sven Marquardt erzählt in „Isolation“, dass die Zukunft ungewiss ist

„Beruflich war es für mich eine Vollbremsung“, konstatiert Marquardt. Konsequent verfolgt er die Nachrichtenlage – noch nie habe er sich so umfassend informiert, so viele erschreckende Statistiken gelesen. Aber nun ist der Club geschlossen, und die beruflichen Aufträge im Ausland anzunehmen ist unmöglich. Er denkt nach über seine Zukunft. Aber ob es ein „Wendepunkt“ sei? Um das zu entscheiden, dafür ist es für Marquardt zu früh.

„Manchmal überkommt mich eine Unruhe, und ich laufe dann einfach los“, erzählt der Künstler. Man folgt ihm weiter durch die Stadt, vorbei an grauen Fassaden. „Heimat“, sagt er knapp.

Die Szenen in der Stadt wechseln sich immer wieder ab mit barock anmutenden Sequenzen in Grautönen: Rauch, der aus einem Gefäß aufsteigt. Ein Bildband, durch den geblättert wird, Models und Nachtschwärmer. Bilder aus Tagen, die nicht von Unsicherheiten geprägt waren. Im Kunstarchiv und auf den Bücherstapeln herrscht ein barocker Vanitas-Gedanke vor: Jesus, aufsteigender Rauch aus Gefäßen, Totenschädel. Memento mori. Schönheit und Vergänglichkeit sind prägende Themen in Marquardts Leben, wie im vergangenen Jahr auch ein Film zeigte.

Was ihm hilft, ist die Tatsache, dass alle Menschen gerade ähnliche Erfahrungen machen in dieser merkwürdigen Zeit – und jede*r den eigenen Umgang damit findet. „Dieses Gefühl macht stark“, sagt Marquardt. Der Filmclip „Isolation“ ist trotz allem eine kurze Botschaft der Hoffnung.

Quelle: tip Berlin

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